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20. August 2026·5 Min. Lesezeit

Wie EFT mich aus den Panikattacken geholt hat

Nachts allein, eine Panikattacke nach der nächsten, und kein Arzt fand etwas. Das Klopfen war das Erste, das mir wirklich geholfen hat. Hier erzähl ich dir ehrlich, wie das war und wie es mein Leben verändert hat.

Gina GerhardtGina Gerhardt
Frau Hände
Ich habe tagsüber funktioniert. Nach außen lief alles. Aber abends stand ich am Fenster und habe gewartet, bis mein Mann von der Schicht kommt. Nicht, weil ich mich auf ihn gefreut habe. Sondern weil ich gewartet habe, bis er da ist, um dann zusammenzubrechen.
Den ganzen Tag hielt ich alles zusammen. Das Baby, den Haushalt, den Kopf. Und in dem Moment, in dem die Tür aufging und jemand da war, der auffängt, ließ mein Körper los. Als hätte er nur auf die Erlaubnis gewartet.
So sah das aus: Mein Hals schnürte sich zu. Der Brustkorb wurde eng. Der Blick glasig, rote Flecken im Gesicht. Mein Mann sagt nur „Was ist los?“ und ich kann nichts sagen. Nicht atmen. Nicht klar denken. Und dann diese Angst vor der Angst, die alles noch schlimmer macht, weil du weißt, was kommt, und es nicht aufhalten kannst.
Als ich in der Notaufnahme landete
Einmal saß ich in der Badewanne und bekam plötzlich keine Luft mehr. Nicht „schwer geatmet“ keine Luft. Der Hals zu, die Brust zu, das Gefühl, dass es das jetzt war. Ich bin in der Notaufnahme gelandet.
Und dann das, was ich schon kannte: kein Befund. Kein Herzinfarkt, keine Lunge, nichts. Körperlich alles in Ordnung, sagten sie. Ich saß da und dachte: Wie kann alles in Ordnung sein, wenn ich gerade dachte, ich sterbe?
Kein Frauenarzt, kein Bluttest, kein Vitamin B12 alle Befunde ohne Befund. Und irgendwann habe ich begriffen: Wenn körperlich nichts kaputt ist, dann rettet mich hier keiner. Dann muss ich selbst losgehen.
Wie ich zum Klopfen kam
Ich sag’s ehrlich: Hätte mir damals jemand gesagt, ich soll mir auf bestimmte Punkte am Körper klopfen, um meine Panik loszuwerden, hätte ich die Augen verdreht. Das klang für mich nach genau der Sorte Zeug, über die ich sonst milde gelächelt hätte.
Aber ich war an dem Punkt, an dem man aufhört, wählerisch zu sein. Kein Arzt hatte etwas gefunden, keiner kam, um mich zu retten. Also habe ich angefangen zu klopfen. Aus Verzweiflung, ehrlich gesagt, nicht aus Überzeugung.
Und zum ersten Mal setzte ich nicht am Kopf an, sondern am Körper. An dem System, das den Alarm überhaupt auslöst. Ich musste nicht verstehen, warum ich Panik hatte. Ich musste meinem Körper zeigen, dass gerade keine Gefahr ist. Das war der Unterschied.
Und dann habe ich gemerkt: Das geht ja für alles
EFT hat mich aus den Panikattacken geholt. Aber das Überraschende kam danach.
Ich habe gemerkt, dass man das Klopfen nicht nur im Notfall nutzen kann. Sondern für die alten Muster, die man mit sich rumschleppt. Für die Sätze, die einen seit Jahren steuern „ich muss das alleine schaffen“, „ich darf nicht müde sein“.
Ich bin tiefer gegangen. Habe eine Ausbildung zur EFT-Practitionerin gemacht, eine spezielle Fortbildung dazu, wie man mit dem Klopfen diese festsitzenden Sätze löst. Und ich habe erstmal nur mit mir selbst gearbeitet. Monatelang geübt, an mir rumprobiert, bevor ich es überhaupt jemand anderem gegeben habe.
Es war kein schneller Weg. Fünf, sechs Jahre habe ich laboriert, ausprobiert, verworfen. Ich habe auch Gesprächstherapie gemacht die hat mir nichts gebracht. Yoga, Meditation, mich im Spiegel-Affirmationen, das fand ich ehrlich lächerlich. Geholfen hat am Ende, was am Körper ansetzt, nicht am Kopf.
Heute klopfe ich sogar mit den Kindern
Wenn meine Kinder ausflippen und mein Mann sich anstecken lässt, fragt er mich manchmal, wie ich so ruhig bleibe. Dann sage ich ihm: Ich bleibe nicht ruhig. Ich bin ruhig.
Das Einschlafbegleiten hat früher zwei Stunden gedauert, in denen ich die Kinder innerlich ausgeflippt bib. Es war eine ständige Z Heute liege ich daneben und klopfe leise ( ja, mitten neben den Kindern, das darf man), bleibe bei mir, und nach einer Stunde ist Ruhe. Inzwischen klopfe ich sogar mit meinem Mann und den Kindern zusammen. Aus dem Werkzeug, das mich gerettet hat, ist etwas geworden, das die ganze Familie nutzt.
Ich nehme EFT heute für alles. Nicht weil ich einen schlechten Tag verhindern will. Sondern weil ich weiß, dass die Welle kommt, und ich habe ein Werkzeug, das sie durchlaufen lässt, statt dass sie mich mitreißt.
Willst du wissen, wie das funktioniert?
Ich erzähl dir hier bewusst meine Geschichte und nicht die Theorie. Wenn du wissen willst, was EFT genau ist, warum das Klopfen den Körper beruhigt und wobei es überall hilft, habe ich das für dich aufgeschrieben. Den Artikel „EFT-Klopftechnik: was sie ist und wobei sie hilft“ findest du gleich unten unter diesem Text.
Und wenn du dich in meiner Geschichte wiedererkennst: Vielleicht bist du an genau dem Punkt, an dem ich damals war. Alle Befunde ohne Befund, und trotzdem geht es dir nicht gut. Ich habe fünf, sechs Jahre gebraucht, um da rauszukommen. Ich kann dir die Abkürzung geben.
Ein ruhiger Moment zum Innehalten
Du erkennst dich in meiner Geschichte wieder?
In einem 20-minütigen Erstgespräch schauen wir, was bei dir hochkocht und ob mein Weg zu dir passt. Kein Verkaufsgespräch. Ein ehrlicher Blick.
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